Brustwarzenoperationen
Brustwarzenrekonstruktion
Sollte z.B. durch eine Krebserkrankung der Brust oder bei manchen Frauen einfach von Geburt an, die Brustwarzen fehlen, besteht häufig die Möglichkeit die fehlende Brustwarze operativ zu rekonstruieren.
Für die betroffene Frau hat die operative Rekonstruktion oft einen hohen Stellenwert und trägt, besonders wenn der Verlust der Brustwarze durch eine Krebserkrankung verursacht ist, häufig erheblich auch zur seelischen Genesung bei.
Sollten Sie Interesse an einer solchen Operation haben, verinbaren Sie bitte einen Termin zum Beratungsgespräch.
In einem solchen Beratungsgespräch mit Erstuntersuchung wird Dr. Haneberg sich ein Bild davon macht, wieviel Brustgewebe zum Beispiel bei einer Eventuellen Voroperation entfernt wurde, wie die Beschaffenheit der Haut ist und wird wenn möglich, zum operativen Vorgehen beraten.
Es gibt bei der Rekonstruktionsoperation zum einen die Möglichkeit die Brustwarze aus dem Brustgewebe mit Brusthaut selbt (sogenannte lokale Läppchen) zu rekonstruieren und dabei den Farbunterschied des Warzenvorhofes zur restlichen Brusthaut durch Tätowierung des Vorhofes in der Farbe der Gegenseite herzustellen.
Zum anderen kann die Brustwarzenrekonstruktion mit Hautgewebe aus z.B der Oberschenkelinnenseite vorgenommenwerden. Die Haut der Oberschenkelinnenseite kommt der natürlichen Pigmentierung der Brustwarze sehr nahe, so dass auch hier später kaum noch ein Unterschied zur natürlichen Brustwarze zu sehen sein wird.
Schlupfwarzenkorrektur
Eine Schlupfwarze ist eine “nach innen gezogenen Brustwarze”.
Zum einen wird dies von den betroffenen Frauen häufig als Makel empfunden, zum anderen kann eine Schlupfwarze beim Stillen hinderlich sein, oder es an der jeweiligen Brust unmöglich machen.
Häufige Ursache für eine Schlupfwarze sind verkürzte Milchdrüsengänge an der betroffenen Brust, die die Brustwarze nach innen ziehen.
Es besteht auch hier die Option zur operativen Korrektur.
Bitte verinbaren Sie bei Intresse einen Termin zur Beratung.
Dabei wird Dr. Haneberg die Brust untersuchen und sie zu den verschiedenen Operationstechniken beraten und aufklären.
Man unterscheidet beim operativen Vorgehen im Wesentliche zwischen zwei Techniken.
Bei der einen werden die verkürzten Milchdrüsengänge durch eine Schnitt an der Brustwarzenbasis durchtrennt,anschließend wird der Schnitt vernäht.
Diese Methode wird unter anderem dann angewandt, wenn die Korrektur unter Belassung der Milchdrüsengänge nicht möglich ist.
Die Stillfähigkeit geht bei dieser Operationstechnik verloren, da keine Verbindung mehr zwischen Milchdrüsengängen und Brustwarze besteht.
Bei dem allternativen Vorgehen wird ebenfalls ein Schnitt ander Brustwarzenbasis vorgenommen, die Milchdrüsengänge dabei aber verschont / belassen, und es wird nur das Vorhof- und Warzengewebe angehoben und in dieser Position zirkulär vernäht.
Im Rahmen der Wundheilungsphase und damit Vernarbung hebt sich dann die so vernähte Brustwarze in der Regel postoperativ noch mehr vom Warzenvorhof ab.
Die Stillfähigkeit bleibt bei dieser Operationstechnik meist erhalten.












