Durch starke Belastung des weiblichen Beckenbodens, beispielsweise durch harte körperliche Arbeit, oder das Gebären von Kindern, kann es zu Erschlaffungen des eigentlich sehr zarten Halteapparats des Urogentialbereiches kommen.
Die Folgen, wie Blasenschwäche oder ein Gebärmuttervorfall oder auch nur eine Senkung der Gebärmutter bereiten den Frauen körperliche Qualen und zwingen sie oft in die Isolation.
Glücklicherweise sind diese unangenehmen Folgen eines häufig aufopferungsvollen Familien- und Arbeitslebens kein unabwendbares Schicksal mehr.
Durch operative Behandlung, wie die vaginale und abdominale Inkontinenzoperationen, TVT-Plastik und Prolapsoperationen, sowie anschließendes gezieltes Beckenbodentraining und eventuell hormonelle Unterstützung können diese Leiden schnell und wirkungsvoll behoben werden.
Bei der sogenannte “Schlüsselloch – Chirugie” werden durch kleinste Einstiche, die an ein Schlüsselloch erinnern, Operationen durchgeführt.
Diese Technik hat den Vorteil, dass sie für den Körper eine geringere Belastung darstellt, und somit die Wundheilung sehr schnell und in der Regel problemlos von statten geht.
Das bedeutet für die Patientin, dass sie nach der Operation das Krankenhaus schon sehr früh wieder verlassen kann, oft noch am gleichen Tag.
Mirkroinvasive chirugische Techniken sind die diagnostische und operative Hysteroskopie und Laparoskopie (endoskopische Operationen).
Die Schlüssellochchirugie ermöglicht so beispielsweise eine genaue Diagnostik im Bauchraum bei ungeklärter Beschwerdeursache, auch die Entfernung von Eierleiter, Cysten und Sterilisationen oder Myomentfernungen sind möglich.
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