Fehlgeburt

Nicht selten wird die Freude über eine Schwangerschaft in den ersten drei Monaten jäh getrübt. Entweder setzen Blutungen ein, oder es zeigt sich im Ultraschall, dass sich die Schwangerschaft nicht weiter entwickelt. Es handelt sich um einen unerbittlichen Selektionsmechanismus der Natur: 70% der so verloreren Schwangerschaften weisen einen Fehler im Erbgut oder in der Frühentwicklung auf und haben deshalb sich zu einem gesunden Kind zu entwickeln.
Diese natürliche Auslese findet in großem Maße statt, nahezu 40% aller Schwangerschaften beenden sich in einem sehr frühen Stadium von alleine.
Ist aber bereits im Ultraschall ein Herzschlag festzustellen (dies ist frühestens sechs Wochen nach der letzten Menstruation möglich), steigen die Chancen auf eine erfolgreiche Schwangerschaft stark an.

Wir wissen, dass eine Fehlgeburt verarbeitet werden muss wie jeder Verlust im Leben. Diese Trauerarbeit soll weder von der betroffenen Frau noch von Partner und Umfeld unterschätzt werden. Sie werden erfahren, dass viele Bekannte und Freundinnen auch Fehlgeburten erlitten haben. Die Website Schmetterlingskinder gibt Ihnen weitere Anregungen, wie Sie mit diesem Rückschlag besser fertig werden können.

Behandlung der Fehlgeburt

Eine vollständige Ausstoßung des Abortes in Form einer verstärkten Regelblutung findet nicht statt. Um anhaltenden Blutungen und damit verbundenen Infektionen vorzubeugen und um die Chancen für eine spätere Schwangerschaft nicht zu schmälern, muss die Gebärmutter bei einer Fehlgeburt im Rahmen einer Ausschabung restlos entleert werden.

Verhalten nach einer Fehlgeburt

Vorwürfe sind in der Regel sinnlos und unberechtigt: eine Fehlgeburt kann man kaum durch Sport, Stress, Sex, Anstrengung oder Reisen selbst herbeiführen.
Lassen Sie sich Zeit und Raum für die oben beschriebene Trauerarbeit. Verzichten Sie auf Geschlechtsverkehr, bis Sie selbst wieder Lust dazu haben.

Warten Sie 4 – 6 normale Menstruationen ab, ehe Sie es wieder auf eine Schwangerschaft ankommen lassen.

schmetterlingskinder.jpgLink: www.schmetterlingskinder.de

Bauchdeckenstraffung (Abdominoplastik)

strand.jpgWenn die Bauchdecke hängt und nicht mehr glatt ist, ist dies für viele Frauen eine solche Einschränkung, dass sie sich nicht mehr gerne “zeigen” möchten; sei es im Schwimmbad, im Sommer in dünner Kleidung oder auch zu Hause vor dem Partner.

Die Bauchdeckenstraffung bietet die Möglichkeit, die z.B. nach Schwangerschaft oder starker Gewichtsreduktion erschlaffte und h√§ngende Bauchdecke zu straffen und überschüssiges Fettgewebe und Haut zu entfernen.
Dadurch wird die Taille schmaler, sowie der Bauch schlanker und glatter.

Viele Patientinnen, die diesen Eingriff haben vornehmen lassen, berichten, sie haben sich danach deutlich wohler gefühlt und seien wiedr zufriedener mit ihrem Körper und damit selbstbewusster, sie zeigen sich wieder.

Operationstechnik

planung_einer_fettschurzenentfernung.jpgDie Schnittführung erfolgt entlang der Schamgrenze nach rechts und links oben, zur Ablösung der Bauch decke.
Der Nabel wird umschnitten und an seiner Position belassen, die schlaffe Bauchdecke um diesen herum wird entfernt.
Die Muskulatur – da häufig auseinanderklaffend – wird wieder zusammengeführt und so vernäht, was zu einer Stärkung der Bauchdecke und zu einer Verschmälerung der Taille führt. Die überschüssige Haut und Fettgewebe wird dann erntfernt und die jetzt schlankere und straffere Bauchdecke wird neu vernäht.

Es git auch die Möglichkeit, wenn nur der Bauchdeckenteil unterhalb des Bauchnabels betroffen ist, eine sogenannte partielle Plastik durchzuführen.

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Diagnostik

img_emb3.jpgEs ist sinnvoll, die Schwangerschaft durch ärztliche Untersuchungen zu begleiten, wobei es einmal gilt, die kindliche Entwicklung zu beobachten, andererseits aber auch, die werdende Mutter vor schwangerschaftsbedingten Erkrankungen zu schützen..
Zu dieser Begleitung gehören auch Blutuntersuchungen, die Unverträglichkeiten, Infektionsgefährdungen und allgemeine Erkrankungen erfassen sollen.

Von der Entwicklung des Kindes können wir uns durch Ultraschalluntersuchungen überzeugen, die gesetzlichen Krankenkassen (Pflichtkrankenkassen) haben während der Schwangerschaft zwei Untersuchungen vorgesehen.

In fortgeschrittener Schwangerschaft werden Herztonkontrollen und Wehenbeobachtungen durchgeführt.

Des weitern biete ich folgende Diagnostische Verfahren an

  • Fabdopplersonographie (zum Nachweis einer guten Blutversorgung des Kindes)
  • Ultraschalldiagnostik (zur Bestimmung der kindl. Größe und Lagen, zur Überprüfung der Organentwicklung und manchmal auch zur Bestimmung des kindl. Geschlechtes).

Spezielle Diagnostik- und Therapieverfahren

  • Fehlbildungsdiagnostik
  • Fetale / gynäkologische Dopplersonographie
  • Schwangerenvorsorge über das von den gesetzlichen Krankenkassen finanzierte Maß hinaus

Ambulanz

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  • Schwangerenvorsorge
  • Geburtsplanung nach den Mutterschaftsrichtlinien
  • Spezialsprechstunde für Risikoschwangerschaften
  • Ultraschalluntersuchungen, NT-Diagnostik, Farbdopplersonographie
  • Fruchtwasserpunktionen, FiSH-Test, Triple-Test (zur Erkennung der Störung der Erbanlagen)

geburtshilfliche Schwerpunkte

img_emb6.jpgÜberwachung und Betreuung der normalen und der risikohaften Schwangerschaft bis zu einem für Mutter und Kind möglichst glücklichen Ausgang.

Gesundheit und Sicherheit von Mutter und Kind haben Vorrang vor anderen Überlegungen.

Innerhalb dieses Rahmens haben aber wiederum natürliche Abläufe den Vorrang vor künstlichen Maßnahmen.
Keine programmierte Geburt – aber Kaiserschnitt auf Wunsch.

Der Wunsch-Kaiserschnitt ist medizinisch kein Problem, sollte aus rechtlichen Gründen jedoch durch eine ausführliche Beratung vorbereitet werden. Dazu einige Aspekte unter Die Geburt.

Bei der Geburt, auch beim Kaiserschnitt, Anwesenheit einer Bezugsperson, z.B. des Kindsvaters.

Verhütung

Schwangerschaftsverhütung:

Wenn sich zwei Menschen so nahe stehen, dass sie miteinander Sex haben, kann daraus sehr leicht eine Schwangerschaft entstehen. Ist aber zur Zeit gar kein Kind gewünscht, so müssen die beiden Partner sich etwas einfallen lassen, um Nachwuchs (zunächst) zu verhindern. Meistens bleiben Verantwortung und Mühen der Verhütung an den Frauen hängen.
Nicht jede Frau ist für jede Verhütungsmaßnahme gleich gut geeignet, nicht jede Maßnahme ist gleich gut verträglich. Auch das Alter der Frauen und eventuell spätere bestehendr Kinderwünsche sind von großer Bedeutung.

Der nachfolgende Link soll zu einer guten, umfassenden Information über Verhütungsmaßnahmen führen:
www.verhuetungs-abc.de

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